Montecristo Roman
Ein Personenschaden bei einer Fahrt im Intercity und zwei Hundertfrankenscheine mit identischer Seriennummer: Auf den ersten Blick hat beides nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick schon. Und Videojournalist Jonas Brand ahnt bald, dass es sich nur um die Spitze eines Eisbergs handelt.
Ein aktueller, hochspannender Thriller aus der Welt der Banker, Börsenhändler, Journalisten und Politiker – das abgründige Szenario eines folgenreichen Finanzskandals.
(Buchpräsentation Diognes Verlag)
Saubere Arbeit also, um mit seinem Helden zu sprechen. Weniger gilt dies für die sprachliche Ausführung. Streckenweise wirkt die sutersche Prosa geradezu lieblos, mit ihren erstbesten Formulierungen («wundervolle Nächte»!) und verblassten Metaphern (der Wermutstropfen!). Auch die Personenzeichnung gehörte nie zu Suters Stärken; im neuen Roman grenzt es an Verweigerung, wie er seine Figuren gestaltet. (Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 24.02.2015)