Mauvaises rencontres Nouvelles
Treize nouvelles tour à tour graves, drôles ou cruelles, et dont les personnages connaissent des moments de désarroi, des «dérapages», des situations déconcertantes ou dangereuses – parfois absurdes.
Les quatre premiers textes ont été publiés en revue en 1994 et 1995. Les autres ont été écrits en 2005 et 2006.
Carrière
Mauvaise rencontre
Volte-face
Sophies
Tentation
Circassienne
Adolescence
Serviteurs de l’État
Affaire classée
Le rendez-vous
Potentiel
La mort de Nono
Le chasseur d’impalas
(Présentation du recueil, Bernard Campiche éditeur)
Eine faszinierende Atmosphäre der Fremdheit durchdringt Mauvaises rencontres. In den dreizehn Erzählungen erkundet Elisabeth Horem Momente, in denen das Leben plötzlich ins Schwanken gerät. Das Schleudern ist denn auch oft Thema, und manchmal sehr realistisch wie zum Beispiel in der Titelgeschichte. Mauvaises rencontres dreht sich um die verwirrten Gefühle, absurden Stimmungen, kafkaesken Situationen und existentiellen Wendungen der Protagonisten. Die Autorin skizziert mit spärlichen Worten die dunklen Beweggründe der Seele, die Wünsche und Schuldgefühle, die sie beschäftigen, verpasste Begegnungen und die verschiedenen Gesichter der Einsamkeit. Auf feine Art lässt sie die kurzen Prosastücke offen und den Leser träumen. Die geborene Französin hat in Paris studiert, einen Schweizer Diplomaten geheiratet und in mehreren Ländern des mittleren Ostens gewohnt. Nach vier Romanen kam im Jahr 2005 ihr viel beachtetes Werk Shrapnels, en marge de Bagdad heraus, in dem sie ihren Alltag in der von Gewalt geprägten irakischen Hauptstadt beschreibt.
(Anne Pitteloud, Viceversa Literatur 1, 2007, Übersetzung von Beat Steinmann)