Die falsche Herrin
Roman

Kurzkritik

Wie in Das Lachen der Hexe (2006) ist auch diesmal eine Frau aus Schwyz Protagonistin von Margrit Schribers brillantem, lakonischem Erzählen. Anna Maria Inderbitzin heisst sie, und es gelingt der einfachen Wäscherin in Frankreich als falsche Prinzessin Furore zu machen, ehe der Schwindel auffliegt und sie zur Bestrafung nach Hause transportiert wird. Da aber vermag ein herumziehender Studiosus aus der sich anbahnenden Tragödie eine berührende Liebesgeschichte zu machen. (Charles Linsmayer)