Das Gute
Eine Familienchronik

Kurzkritik

Ein neuer grosser Zürich-Roman in der Nachfolge von Inglins Schweizerspiegel und Guggenheims Alles in Allem. Der Autor verfolgt die Geschichte der Familie Frauenlob-Gerber vom Kaiserbesuch 1912 bis zum Familientreffen 2012 und macht das «kurze 20. Jahrhundert» (Hobsbawm) zum langen. Er würdigt es mit auktorialer Souveränität in neun grösseren Stationen, stützt sich auf präziseste Dokumentation und bemüht sich um kritische Versöhnlichkeit. (Daniel Rothenbühler)