Das Regenorchester Roman
Kurzkritik
Ein Autor wird von seiner Frau verlassen und begegnet kurz darauf Niamh, einer älteren, deutsch sprechenden Irin, die ihn zwingt, ihre Lebensgeschichte festzuhalten, was ihm rasch zum Bedürfnis wird. In zeit- und raumverschobenen Spiegelungen lässt uns der Roman scheinbar abgegriffene Themen wie Liebe, Trennungsschmerz, Freundschaft und Einsamkeit neu entdecken. Wir bekommen Lust zu tanzen wie der Autor – zu Reggae oder zum «Zusammenspiel von Licht, Schatten, Geruch und Klang» des irischen Regenorchesters. (Daniel Rothenbühler)