Shakespeare Ein Roman in Versen
Kurzkritik
Das Dilemma um William Shakespeares ungesicherte Biografie hat der Lyriker Armin Senser auf eigene Weise gelöst. Er erfindet sie neu, in rhythmisch freien Versen aufgrund seiner persönlichen Lektüren. Das lyrische Ich ruft das Shakespeare-Du an und tritt mit ihm in Kontakt. Senser folgt dem historischen Schatten, indem er sich in 62 Kapiteln die Freiheit der Imagination und Reflexion herausnimmt. Herausgekommen ist dabei – «Was für ein Leben! Trotz allem» – der poetisch geschärfte Roman über einen Dichter, der in erster Linie durch seine literarischen Werke bezeugt ist. (Beat Mazenauer)