Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz Roman
Kurzkritik
Unterschiedliche Schrifttypen, rote und schwarze Druckfarbe, Kapitelüberschriften wie «Proömium», «Einführung», «Prolog», «Atlas», «Omphalolog», «Kalender», «Epitaph», «Epilog» und «Bibliographie» versprechen einen aussergewöhnlichen Roman, und die Erwartung wird nicht enttäuscht. Da trifft die Hl. Ursula auf verschiedene Formen einer Löwin (Lew, Ariela, Leonie, Assad), und der Kartograph Wigand Behaim verliebt sich in die schwarze Zahnärztin Sibylle. Die Schweiz ist Sibylles letzte Etappe einer Raum- und Zeitreise, aufgezeichnet von Timea, ihres Zeichens Kryptogeograph. Das Buch wird, wie sie sagt, den B-Punkt des Lesers berühren. (Ruth Gantert)