Codewort Laudinella
Ein Hotelroman

Wir alle kennen sie, ob aus eigener Erfahrung oder aus unseren Träumen: die großen Hotels, Häuser von Welt, in denen das Leben glitzert und funkelt, in denen es aber auch gärt und rumort. Richard Reich hat aus den lebensnahen Stoffen, die Hotels Tag und Nacht liefern, Geschichten geformt. Sie erzählen von Verliebten und Verstörten, von eigentümlichen Stammgästen und obskuren Hotelgeistern, sie handeln von eigenwilligem Personal wie etwa einem knorrigen Hotelmöbelschreiner, einem allzu fantasiebegabten Zimmermädchen oder einem vierbeinigen Hotelkönig, der am liebsten im Liegen Hof hält. Richard Reich hat seiner Fabulierlust freien Lauf gelassen und entführt uns mit seinen Geschichten in die funkelnde Welt der großen Hotels.

(Kein & Aber)

Kurzkritik

Im Auftrag der Genossenschaft Laudinella versieht der Autor das Kurhotel Lerchenau mit Geschichten aus den vergangenen fünfzig Jahren, die sich vom Gesang der Lerche inspirieren lassen und dabei nicht vergessen, dass dieser Vogel ein «schönes, aber etwas trauriges Tier» ist. Die erzählerisch gestaltete Hotelatmosphäre findet in den an Edward Hopper erinnernden Illustrationen von Markus Roost ihr bildnerisches Echo. (Daniel Rothenbühler)