Fliegen, bis es schneit
Roman

Kurzkritik

Perfekt geplant – das ist die Beziehung von Isabelle und Simon. Beide sind beruflich gefestigt, als nächstes stehen Kind und Eigenheim auf dem Plan. Doch wen erstaunt’s: Das äusserlich perfekte Gefüge weist erste feine Risse auf. Vollends gesprengt wird es von einem merkwürdigen Fremden, der plötzlich auftaucht und sich an Isabelle heranmacht. Obermeier ist ein Stalker mit psychopathischen Zügen. Isabelle schwankt zwischen Faszination und Abscheu, doch sie kann sich seiner nicht erwehren und gerät immer tiefer in einen Gefühlsstrudel. Das Thema ist zweifellos brisant, insgesamt aber wirkt der Roman etwas überkonstruiert. (Christa Baumberger)