Natascha, Véronique und Paul Roman
Kurzkritik
Köln, im Sommer 1982: Es ist so heiss, dass die Realität ihre scharfen Konturen verliert. In diesem Roman dreht sich alles ums Theater und die Stadt selbst wird zur Bühne. Auf ihr haben Natascha, Véronique und Paul ihre Auftritte, hier (er-)proben sie ihr Leben als Spiel mit Möglichkeitsformen. In jugendlicher Unbeschwertheit flirren sie durch die endlosen Sommernächte. Die drei «Freunde für einen Sommer» arbeiten als Schauspieler, Regisseurin, Dramaturgieassistentin, und alles ist Spiel oder wie Véronique sagt: «Wir sind das Theater.» Eine federleichte Geschichte, ein «Sommernachtstraum» der Generation, die sich Anfang 80er-Jahre gegen das Erwachsenwerden sträubte. (Christa Baumberger)