Zehnundeine Nacht
Kurzkritik
In einem maroden Hotel lässt eine Prostituierte einen Freier mit ihren Geschichten vergessen, dass er vom Tod gezeichnet ist. Die moderne, im Zeitalter der Gen-Technik und des Terrorismus spielende Adaption von 1001 Nacht zeugt von jener brillanten Erzählkunst, die Lewinsky mit Melnitz bewiesen hat, ist aber in der Stimmung dunkler, pessimistischer gestimmt und stellt im Grunde jenen Tod in den Mittelpunkt, den die Erzählerin ihren Zuhörer vergessen machen will. (Charles Linsmayer)