Gustavs Traum
Erzählung

Kurzkritik

«Die Welt ist ein grosses Geheimnis, wehe wir decken es auf», dieser Schlüsselsatz lässt den traumversunkenen Ton der Erzählung ahnen, deren weltabgewandte Figuren an Hofmannsthal erinnern. Nach dem Tod des Vaters Gustav ziehen sie wie Traumwandler durch die Welt: Dominik und seine Mutter, Dominik und Juliane. Alles bleibt in der Schwebe und die Erzählung, auch wenn sie nicht frei ist von Manierismen, nimmt den Leser gefangen. Ein sprachlich und thematisch bemerkenswertes Debüt, abseits jedes literarischen Trends. (Christa Baumberger)