Einer wie Lenz im Labyrinth Ein Essay zum Werk von Urs Faes
Ein gutes Dutzend Romane hat der 1947 geborene Schriftsteller Urs Faes mittlerweile veröffentlicht, darunter so bekannte Werke wie Sommerwende (1989) oder Sommer in Brandenburg (2014). Geschichten, eingebettet in Geschichte; subjektives Erinnern im Hall eines kollektiven Gedächtnisses. Markus Bundi nimmt die Spur bei den ersten Gedichten auf und folgt dem Autor bis zum Roman Untertags (2020), lässt sich auf Verstrickungen ein und spürt den subkutanen Fährten zwischen Schatten und Licht nach, zwischen Liebe und Tod – denn in diesen Texten steckt nichts weniger als die grosse Passion.
(Telegramme Verlag)