Meret Oppenheim: Quarto 48 / 2020

Inhalt des Heftes

Die Beiträge in diesem Heft gehen der poetischen Seite von Oppenheims Œuvre nach, das sich durch Irritation von Denk- und Sehgewohnheiten, durch subversiven Witz, Verfremdung, Verwandlung und nicht zuletzt durch einen spielerischen wie anspielungsreichen Umgang mit Intertextualität auszeichnet. Die Bandbreite dieser synästhetischen Poetik, welche die Produktivität des Zufalls und des Unbewussten einschliesst, erstreckt sich von Lyrik über Prosa- und Modeskizzen, Märchen- und Traumbilder bis hin zu Schreibexperimenten und assoziativen Interrelationen von Text und Bild.

Wesensverwandt mit Oppenheims Poetik ist auch die abschliessende literarisch-künstlerische Hommage von Anton Bruhin, dessen u.a. mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnetes Werk ebenso einfallsreich und vielgestaltig ist.

Mit Beiträgen von Simon Baur, Jacqueline Burckhardt, Elisabeth Bronfen, Claudia Keller, Christiane Meyer-Thoss, Rudolf Probst, Barbara Vinken, Magnus Wieland

(Schweizerisches Literaturarchiv SLA, Quarto 48)