Metabilder Digitale Bildkulturen
Ein digitales Bild besteht nicht nur aus visuellen Informationen. Tags, Geodaten, Aufnahmezeit oder auch Interaktionen wie Likes, Kommentare und Hashtags erzählen eine zweite, unsichtbare Geschichte, die vielsagender ist, als wir glauben.
Ohne Verschränkung mit Metadaten könnten Bilder in digitalen Systemen nicht existieren. Nur so wird das visuelle Material geordnet und auffindbar, lässt sich verknüpfen und auswerten. Indem Metabilder über Aufenthaltsorte, Freundeskreise und Vorlieben informieren, sind sie für Privatfirmen von größtem Interesse. Aber auch für maschinelles Lernen oder innerhalb der digitalen Forensik sind sie relevant. Estelle Blaschke richtet den Blick auf die allgegenwärtige, aber oft übersehene und unterschätzte Rückseite digitaler Bilder.
(Wagenbach Verlag)