Le vacanze di Studer Un poliziesco ritrovato
Una giovane donna uccisa nell’estate del 1921 e un assassino rimasto nell’ombra, nel romanzo incompiuto – finora inedito in italiano – di Friedrich Glauser. Cent’anni dopo un altro autore svizzero, Andrea Fazioli, si trova invischiato in quel caso irrisolto…
(Edizioni Casagrande)
Ascona, Sommer 1921. Eigentlich ist Kommissar Studer in den Ferien, doch nun muss er widerwillig im Mordfall einer jungen Frau ermitteln, deren Leiche am Waldrand gefunden wurde. Andrea Faziolis jüngstes Werk könnte als (fast) vierhändiger Krimi bezeichnet werden, neben den zwei «offiziellen» Autoren sind allerdings noch viel mehr involviert. Fazioli beendet nicht nur Glausers unvollendeten Roman, indem er von Gabriella de’Grandi erstmals übersetzte Ausschnitte weiterschreibt, sondern er stellt auch ein eigentliches literarisches Puzzle zusammen, in dem Glauser und Fazioli selbst zu Personen der Erzählung werden. Dieses rätselhafte und anregende Spiel ist eine Reflexion über das Genre des Kriminalromans, über die Wechselbeziehungen zwischen Realität und Fiktion und nicht zuletzt über das Schreiben selbst. (Carlotta Bernardoni-Jaquinta, Übersetzung Ruth Gantert, in Viceversa 15, 2021)