Drama in der Werdmühle Historischer Roman
Der Vater fehlt an allen Ecken und Enden. Der Halbwaise Otto Werdmüller soll die grösste Mühle Zürichs Anfang 1628 übernehmen, doch er hat nichts als Unfug im Sinn: Glücksspiele, Pferde und reichlich Alkohol prägen den Alltag des Lebemanns. Statt eine standesgemässe Bürgerstochter zu heiraten, verliebt er sich Hals über Kopf in die hübsche und heissblütige Barbara Arbentz, Bauerntochter aus Andelfingen. Die schwerreiche Verwandtschaft Ottos mischt sich in das turbulente Leben der unbekümmerten Eheleute ein, als es mit der Werdmühle finanziell abwärtsgeht, auch bedingt durch den Dreissigjährigen Krieg und die Kleine Eiszeit. Erst Ottos Sohn Beat findet zurück auf die Erfolgsstrasse, aber nicht für lange. Er wird von seinem geldgierigen Cousin Hans Peter Füssli, Pfarrer am St. Peter, schikaniert und von der Kanzel herab gemobbt. Schliesslich kommt es zu einer Verzweiflungstat.
Der Roman ist eine Fortsetzung der Familiensaga «Die Valdostaner» und kann ohne deren Kenntnis gelesen werden.
Edition Lescha (Selbstverlag)