Anne und Laure

»›Bleiben Sie lange in Paris?‹
›Noch ein halbes Jahr.‹
›Ein halbes Jahr ist nicht lange.‹«

Anne und Laure kennen sich nicht – noch nicht. Und doch wissen sie einiges voneinander, denn sie teilen sich den Mann. Geliebter der einen, Gatte der anderen, versucht dieser, das labile Gleichgewicht, welches das Zürcher Dreiecksgeflecht bestimmt, aufrechtzuerhalten. Doch er macht die Rechnung ohne Anne und Laure.
Marc Djizmedjian schildert in seiner klaren, rundenden Sprache drei Grenzgänger der Liebe, die sich gegenseitig ausliefern – und nach einer Karambolage einander neu begegnen.

(Telegramme Verlag)