Oh, Roman
Kurzkritik
Schmuck, Schokolade, Lebensgeschichten von Unbekannten: damit beschäftigt sich die Ich-Erzählerin dieser verspielten Hommage an den ungarischen Komponisten György Ligeti, einem aus funkelnden, vor Sprachfantasie sprühenden Aperçus zusammengefügten Buch. Bis die Begegnung mit ihrem früheren Geliebten sie zu ihrer eigenen Geschichte und zum Nachdenken übers Erzählen und übers Schreiben (ver-)führt. (Christine Lötscher)