Le Beau monde
Tout est prêt pour un mariage parfait. Le beau monde est réuni, l’atmosphère pétillante, l’élégance au rendez-vous.
Il ne manque que la mariée.
Impatience, inquiétude… Que se passe-t-il ? Où est-elle ? Pourquoi ce retard ? Et pourquoi ce silence de mort de la part du futur marié ?
Son portable sonne. Visage consterné. Les invités peuvent enfin se lâcher...
Drôle, cinglant, insolent : quand un mariage dans le beau monde vire au jeu de massacre… Laure Mi Hyun Croset fait tomber les masques et tourne en dérision les convenances sociales.
(Présentation de l'éditeur, Albin Michel)
Die feine Gesellschaft ist zur Hochzeit geladen – aber wer nicht auftaucht, ist die Braut. Umso mehr beschäftigt sie die Geister in diesem bürgerlichen Mikrokosmos der Hochzeitsgesellschaft. In ihrem ersten Roman lässt Laure Mi Hyun Croset die Gäste vertraulich über die Abwesende plaudern, in salbungsvollen Phrasen die einen, in volkstümlicher Lebhaftigkeit die anderen. Dabei fügt sie das nötige Quäntchen Ironie bei, um das in seinem kulturellen Erbe eingeengte Milieu vorzuführen.
Niemand hat wirklich sehen können, wer Louise war. So entwirft die Autorin indirekt ein barockes Porträt, von dem sie zu verstehen gibt, dass es ein Selbstporträt in Trompe-l’œil-Malerei ist. «Louises ganzes Leben, wie ihr Werk, liess sich auf eine rhetorische Figur zurückführen: die Präterition oder die Kunst, etwas hervorzuheben, indem man so tut, als wolle man es vergessen machen.» (Marianne Brun, «Viceversa a lu», Übers. rg)