Hors-la-loi

« C’est vrai, je suis un peu lente à la détente et ne vois pas le mal partout, c’est comme ça que j’ai été éduquée. Pourtant, je ne suis pas plus bête qu’une autre. Je sais lire, écrire, résoudre des équations à une et deux inconnues, remplir des grilles de mots croisés sans m’aider des solutions, changer une roue de vélo et allumer un feu avec une seule allumette. »
Un texte comique, entre thriller et western, résolument chaux-de-fonnier.
(Quatrième de couverture, Paulette Éditrice)

Kurzkritik

Jedes Jahr veröffentlicht der Verlag Paulette éditrice sechs Büchlein in kleinem Format, die im Abonnement erhältlich sind. Diese «pives» (Tannzapfen), deren junge Autorinnen und Autoren (wie Céline Zufferey, Bruno Pellegrino und Anne-Sophie Subilia) häufig aus der Romandie stammen, sind wahre Perlen (cf. Viceversa 12, Panorama der Neuerscheinungen 2017).
Julie Guinand eröffnet die Serie 2018 mit einem «La Chaux-de-Fonds-Text»: Hors-la-loi. Eine junge Coiffeuse wird von ihrer Mutter in deren ehemalige Reitstall geschickt um auszukundschaften, wie der neue Besitzer ihn verändert hat. Wer hätte voraussehen können, mit welch charmanter Naivität die Erzählerin den Ereignissen auf den Leim geht, sich von dem Mann verführen und in einen abenteuerlichen Überfall hineinziehen lässt, von dem sie gar nichts versteht! Mit unverbrauchter Erzähllust und Sinn fürs Detail zieht uns Julie Guinand in den Bann dieser verrückten Geschichte. Weitere »pives« 2018 sind Les Hôtes, ein Gedichtband von Anne-Sophie Subilia, und Seconde nature von Mathieu Ruf, ein Text über die Gedanken eines Mannes, der allein im Wald lebt. (mb, Übers. rg)