Questione di memoria
Nove testi scritti tra il 2012 e il 2016, indipendenti l’uno dall’altro, eppure legati da un comune fil rouge: l’osservazione del prossimo e del mondo, la riflessione sull’andamento delle cose e del tempo, l’andirivieni dei ricordi, l’utopia e l’autoironia.
(dalla presentazione del libro, caosfera)
Walter Rosselli ist ein erfahrener Übersetzer aus mehreren Sprachen ins Französische und Italienische. Nun erscheint auf Italienisch sein erster Erzählband, der Texte vereint, die der Autor zum Teil schon einzeln publiziert hatte. Das Gedächtnis, das im Titel Questione di memoria genannt wird, ist gleichzeitig kollektiv und individuell. Verschiedene Erzähler wechseln sich ab und verbinden sich so zu einem heterogenen Chor von Stimmen, die je verschiedene Facetten aufzeigen: Kinder, deren Erinnerung von Bildern und Worten anderer geprägt ist, Frauen, die vom Landleben früher und heute sprechen, Bänkelsänger, in deren ironisch und sarkastisch vorgetragenen Geschichten die zeitgenössische Schweiz aufs Korn genommen wird; dazu gesellt sich ein gewisser Rosselli, der sich als Autor auszugeben scheint und der seinerseits das Vergehen der Zeit thematisiert. Zu den leichten, humorvollen Episoden aus der Kindheit und Jugend gesellen sich stärkere und strittigere Themen, die bald aus politischer, bald aus rein menschlicher Warte behandelt werden: der Krieg als gemeinsame Erinnerung, die Ungerechtigkeiten und die Erwartungen der Gesellschaft, die Grenzen, die abschotten und trennen. Auf dem Hintergrund der Schweiz mit ihren Traditionen und Widersprüchen präsentieren sich Geschichten, die sich flüssig und angenehm lesen, die einen zum Lächeln bringen und zum Nachdenken anregen. (Carlotta Bernardoni-Jaquinta, übers. rg, Viceversa ha letto..., 01.02.2018)