Adieu aux bêtes

D’un côté, les partisans d’un adieu définitif aux bêtes au nom de l’éthique. De l’autre, ceux qui veulent tout à la fois manger les animaux et les caresser dans le sens du poil. Compassion, violences et paradoxes. Ce texte est celui du spectacle Le zoophile, créé fin avril 2017 au Théâtre de Vidy à Lausanne.

(Présentation du livre, éditions d'autre part)

Kurzkritik

Antoine Jaccoud, der als Drehbuchautor den Ehrenpreis der Solothurner Filmtage 2016 bekommen hat und bei den literarischen Auftritten des Kollektivs «Bern ist überall» mitwirkt, liebt nichts so sehr, als die Stimme in Szene zu setzen. Er lässt diejenige der «kleinen Leute» hören, die von ihrem modernen Komfort geprägt sind, und deren Sprüche und Allgemeinplätze munter daher plätschern, bis die Farce ins Tragische kippt.
Nach Country (2016) veröffentlicht er mit Adieu aux bêtes einen Monolog, der im Théâtre de Vidy gespielt wurde. Der kurze Text reizt anhand einer köstlichen Science-Fiction ein Paradox der menschlichen Natur aus. Zur Stunde der militanten Veganer und Antispeziesisten haben sich die Tiere davongemacht. Die Menschen sind nur noch unter ihresgleichen. Dabei lebten sie doch während fünfzehntausend Jahre in gutem Einverständnis mit den Tieren, die sie ebenso gern herzten wie verspeisten. (Marianne Brun, Übers. rg)