La Nuit d'avant

Une histoire toute simple, une femme et un homme qui s'aiment, qui vivent et meurent dans le chaos du monde et de l'existence. Et uen ville, un fleuve et un océan qui, eux, ne vivent pas, n'aiment pas et ne meurent pas mais qui existent. Et puis le haut et le bas qui se mélangent. 

(Quatrième de couverture, Torticolis et frères)

Kurzkritik

«Die meisten Wellen sind unsichtbar», warnt der Autor dieses an der Grenze zur Sciencefiction angesiedelten Romans. Dark City, eine unwirkliche Riesenstadt, verquickt im Licht Aufstrebendes mit im Schatten Verborgenem. Um die Kommunikation unter den Menschen ist es schlecht bestellt, während die Objekte alle Antworten enthalten. Und doch braucht jedes Ding seinen Platz. Die Marabunta wacht darauf, dass das Gleichgewicht gewahrt bleibt. Sie tötet, wenn es nötig ist. So werden zwei Leichen gefunden.
Vier sentenziöse Kapitel mit apokalyptischem Einschlag alternieren die todbringende Worte der Marabunta mit kurzen Beschreibungen der Gleichgültigkeit der Menge und mit den Ermittlungen des Inspektors, der mit den Dingen und den Toten in Verbindung steht. Er enthüllt schliesslich die efüllte Liebe, die zwei menschliche Wesen erfasst hat, und die das heilige Gleichgewicht erschütterte. (Marianne Brun, trad. rg)