Das Leben ist gut Roman
Max ist seit fünfundzwanzig Jahren mit Tina verheiratet, sie ist die Liebe seines Lebens. Er betreibt eine kleine Bar, tagsüber bringt er das Altglas weg, repariert das Mobiliar – oder begibt sich auf die Suche nach einem ausgestopften Stierkopf, der unbedingt über dem Tresen hängen soll. Max liebt sein Leben, so wie es ist, seine Familie, seine Freunde. Das wird ihm einmal mehr bewusst, als Tina zum ersten Mal in ihrer gemeinsamen Ehe beruflich ohne ihn unterwegs ist. „Das Leben ist gut“ verteidigt mit scharfem und versöhnlichen Blick, das, was im Alltag schnell übersehen wird. Es ist ein Roman über das Menschsein – vor allem aber eine Hymne an die Liebe.
(Buchpräsentation Hanser Verlag)
«Das Leben ist gut ist ein Wohlfühlbuch. Viele Leser werden sich darin wohlfühlen. Held und Autor wünscht man weiter viele glückliche Jahre ohne grössere Aufregungen. Und dem nächsten Roman ruhig ein paar davon.» (Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 22.08.2016)
«Man lasse sich von der Vitalität dieses Buches anstecken. Gleich lebt es sich besser.» (Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ, 24.08.2016)
Und auch wenn er sich dabei eine etwas süßliche Sentimentalität nicht ganz verkneifen kann, bleibt es das Verdienst des Autors, ein in der Literatur ganz seltenes Phänomen zu schildern: einen Menschen, der mit dem zufrieden ist, was er hat. (Sandra Kerschbaumer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.10.2016)
Alle glücklichen Familien seien einander ähnlich, heißt es bei Tolstoi. Doch die Familie des Erzählers Max ist tatsächlich auf ihre ganz eigene Weise glücklich. Der Familienvater ist ein Mann mit gefestigten Routinen und Überzeugungen. Als seine Frau für eine Weile beruflich nach Paris zieht, ist er ganz auf sein sesshaftes Leben in der Kleinstadt zurückgeworfen. Die ungenannte Stadt ist ein kritisch-liebevolles Abbild Oltens, die «Sevilla»-Bar ist der «Galicia»-Bar nachempfunden, und der schreibende Barmann Max ist ein unverhohlenes Alter Ego des barbetreibenden Schriftstellers Alex Capus. Wie der Mann mit Freund und Feind umspringt, wie er tatkräftig einen Toro für seine Bar organisiert und wie er halb ungehobelt, halb sentimental über seine Frau, sein Leben und die Welt sinniert – das ist nicht Stoff für einen großen Roman, aber immerhin für ein geschmeidig und humorvoll erzähltes kleines Buch. (Flroian Bissig in Viceversa Literatur 11, 2017)