Die Andouillette oder Etwas Ähnliches wie die Göttliche Komödie

Im fünften Roman von Gion M. Cavelty geht es um nicht mehr und nicht weniger als die letzten Dinge. Doch was haben eine französische Wurst namens Andouillette, ein magischer Affe und der Phallus Dei damit zu tun? Und ist Gott tatsächlich eine gigantische Seife? Caveltys neues Buch mischt Freakroman und antike Kosmologie. Es datiert Dantes Divina Commedia mit den Mitteln der Fantasy auf. Und das darin enthaltene Tagebuch einer Expedition in die unbekannten Regionen Gottes enthüllt wahrhaft Sensationelles: Gott hat ein Loch.

(Echtzeit Verlag)

Rezension

von
Publiziert am 03.09.2012
Presseschau

Cavelty ist eine ikonenverdächtige Figur, ein Iggy Pop der Trashliteratur: Gealtert in seiner Kluft, but still rockin' und noch immer unreif genug für einen nächsten Versuch, die poetischen Anklangsnerven seiner Leser mit der Kettensäge zu traktieren. (Michel Mettler, NZZ am Sonntag)

Das Buch ist reinster Trash, in seiner Durchführung aber von beeindruckender Konsequenz. (Roman Bucheli, NZZ, 27.4.2009)

Cavelty ist ein weiteres, wunderbar versponnenes Buch gelungen. Auf hohem sprachlichem Niveau verblüfft er durch den bewährten Fantasiereichtum und schöpferische Kraft. (Olivier Berger, Die Südostschweiz)

Cavelty hat, das liest sich aus jedem Satz der «Andouillette», seine Unbeschwertheit wiedergefunden. (Christian Gebhard, Basler Zeitung)