Quifezit oder Eine Reise im Geigenkoffer
Roman

Presseschau

Für mich zählt dieses schöne Buch von Gion Mathias Cavelty zu jener Literatur, der es nicht genügt, allein die Misere der Realität zu konstatieren. Zu jener Literatur, die sich weigert, sklavisch das Bestehende zu ver- doppeln. Dieses Buch gehört in jenes schmale Regal, wo die Werke jener schreibenden Phantasten stehen, die sich herausnehmen, andere Welten mit anderen Grundgesetzen zu konzipieren, um somit die hier beste- hende Ordnung erst vergleichbar zu machen, mittels Vorstellungen von etwas Besserem, mit dem Wagnis, Möglichkeiten zu denken und selbstverständlich utopisch. Cavelty stiftet Unordnung, logisches Chaos. Kon- trolliert kann das nur einer tun, der die Mechanismen einer Ordnung kennt. Um sprach- und logikverdrehend zu schreiben, muss man die Ordnung der logischen Typen und ihren sprachlichen Ausdruck beherrschen. (Bodo Morshäuser, Südwestfunk)

Ein junger Autor schafft es, einen anderen als den gewohnten akademischen, langweilerischen, griesgrämi- gen Ton vieler anderer Autoren anzuschlagen. Gion Mathias Cavelty macht - literarische Musik. (Thomas Widmer, FACTS)

’Quifezit’ lautet die Frage im Titel; der Schlusssatz lässt keinen Zweifel: Cavelty fecit! Ecce poeta! (Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung)

Ohne zu zögern, stiegen wir in einen knallgrünen 50x30x20 cm grossen Geigenkoffer, schliessen den Deckel und brausen mitten hinein in Gion Mathias Caveltys literarisches Konzert der Sinne ... Der junge Autor überzeugt durch Sprachwitz und Phantasie, sorgt für einen herrlichen Antiklerikalismus, indem er die kirchlichen Würdenträger predigen und im nächsten Augenblick sündigen lässt und schenkt der Absurdität des Lebens soviel Sympathie, dass es eine Wonne ist, sich mit auf die Reise im knallgrünen Geigenkoffer zu begeben. (Ilke Buchmann, GrauZone)