Werner Ryser

Werner Ryser, geboren 1947, lebt in Basel. Er arbeitete in verschiedenen Nonprofit-Organisationen und ist heute Redaktionsleiter der Zeitschrift Akzent Magazin.

Bibliographie

Muri bei Bern, Cosmos, 2023.

«Jetzt kehre ich als Bettler dorthin zurück, wo man Vater um sein Erbe betrogen hat.»
Am 18. Juli 1930 verlässt Hannes mit seiner Familie Georgien, das Land, in dem er geboren wurde. Simon, sein Vater, war 1866 in Langnau im Emmental aufgebrochen, um in Grusinien, wie die Russen Georgien nannten, seinen Traum zu verwirklichen: ein Geschlecht von angesehenen Bauern zu gründen. Als Simon 1918 starb, hinterliess er Hannes einen Gutshof mit mehr als tausend Kühen. Doch nach dem Einmarsch der Roten Armee und der Machtübernahme der Bolschewiki in Transkaukasien verliert die Familie ihren ganzen Besitz. Die Schweizer Auswanderer dürfen nicht mehr mitnehmen, als in einem Koffer Platz hat. Und sie haben noch Glück: Die deutschen Kolonisten werden deportiert – viele von ihnen verlieren in Sibirien ihr Leben.
Der letzte Band von Werner Rysers kaukasischer Tetralogie hat beklemmende Parallelen zu aktuellen Ereignissen auf der Welt. Es scheint, als wiederhole sich die Geschichte. Immer wieder.

(Cosmos Verlag)

Kaukasische Sinfonie , Muri b. Bern, Cosmos, 2021.
Geh, wilder Knochenmann! , Muri bei Bern, Cosmos, 2019.
Die Revoluzzer , Muri bei Bern, Cosmos, 2017.
Das Ketzerweib , Muri bei Bern, Cosmos, 2016.
Klosterzelg , Basel, F. Reinhardt, 2012.
Walliser Totentanz , Visp, Rotten-Verlag, 2008.