Ariane Braml (1969–2021)

Ariane Braml (1969–2021)

Ariane Braml wurde 1969 in Zürich geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich war sie Bibliothekarin, Lektorin und Sprachlehrerin. Sie lebte 10 Jahre in Stäfa und danach in Uetikon Waldegg (ZH). Verschiedene Reisen führten sie nach Finnland, Irland und Italien. Die freie Schriftstellerin und Dichterin ist 2021 an einer seltenen Krankheit gestorben.

http://www.arianebraml.ch

Bibliographie

Zürich, Wolfbach, 2021.

Dies ist das Lebenswerk einer Dichterin, das in zwanzig Jahren entstanden ist. Acht Lyrikbände enthalten eine einzigartige Sammlung von Gedichten. Ariane Braml (1969–2021) hat seit ihrem Erstlingswerk gezeigt, dass hier Eigenständigkeit herrscht und Eigenwilliges entsteht. Ariane Braml hat das Thema ihrer Lizentiatsarbeit, die Mystik, in ihrer Poesie immer wieder aufleben lassen. Die Romantik in Musik, Lyrik und Kunst ist für sie geistige Heimat.
Ariane Braml hat verschiedene Tonarten, in denen sie schreibt: Molltönen zugeneigt, die ihrer Gemütslage der Melancholie sehr gut entsprechen, gibt es aber doch viele Lichtblicke, die Begeisterung für Naturschönheiten zeigen, eine bessere Welt ahnen, Lebensfreude aufblitzen lassen. Es ist da auch viel Witz, Ironie und Satirisches zu finden.

Auszug:

Weltpoesie

Kurz ist das Leben
alles nur Scherz.
Im Innern der Rose
blüht ein Herz
aus Liedern.
Nachtigallen
Hall und Hauch
die Knospen rot
wie Karneol
alles nur Schemen
Liebe Dorn und Tod.

(Wolfbach Verlag)

Gegensonnen , Zürich, Wolfbach, 2019.
Vergissmeinland , Zürich, Wolfbach, 2016.
Nachtsätze , Zürich, Wolfbach, 2013.
Bild mit leichten Dingen , Zürich, Littera Autoren, 2009.
Im Sterngras reisst der Wind , Zürich, Rauhreif, 2002.
Stille Ruder , Zürich, Nimrod, 2000.