Franz Felix Züsli

Franz Felix Züsli wurde 1932 in Zürich geboren. Er machte eine Lehre als Schriftsetzer, studierte dann Rechtswissenschaften und promovierte als Rechtshistoriker. Er arbeitete als Universitätssekretär und war Sekretär der Pestalozzidorf-Stiftung, dann wurde er Leiter Asylwesen/Fürsorge des Kt. Zürich. Zahlreiche Reisen führten ihn u. a. nach  Russland, Armenien, Israel und Polen. Der Dichter und Autor von Erzählungen, der bis 1993 unter dem Pseudonym Niscosi publizierte, lebt in Zürich.

Bibliographie

Hohenems, Bucher, 2015.

Leiseton
Herbstlichtleuchte:
Dunst, Weiß, Schleier

übervoller Helle

wärmelosem Schein –

Aufglanz in Aug' und All;
zitterndes Lichtern

überweiter Räume

wärmender Sehnsucht;

das Ich erwacht – Leiseton:
Herzlichtleuchte!

Franz Felix Züsli, Leiseton – augenwut zornt spitz

Es aalet Zeit , Hohenems, Bucher Druck & Verlag, 2013.
Der Wolf weint , München, E. Friedmann, 2009.
Ember , München, E. Friedmann, 2006.
Dennoch , Goldau, ILP Cantina, 1990.
Josef X, der Omelettenbäcker , Bern, Gute Schriften, 1983.
Hoffen in der Dämmerung , Luzern, ISV, 1982.