Ralf Schlatter

Ralf Schlatter
© Reto Schlatter

Ralf Schlatter wurde 1971 in Schaffhausen geboren. Nach dem Studium von Geschichte und Germanistik in Zürich und Spanien arbeitet er zwei Jahre als Kulturredakteur beim Schweizer Fernsehen. Er schreibt Romane, Erzählungen und Lyrik, sowie Hörspiele und Kurzgeschichten fürs Schweizer Radio. Seit 2000 tritt er im Duo schön&gut auf, mit poetischem und politischem Kabarett, ausgezeichnet mit dem Salzburger Stier 2004. Der freie Autor und Kabarettist lebt in Zürich.

http://www.ralfschlatter.ch

Bibliographie

Innsbruck, Limbus, 2025.

Im Café des Livres in Paris sitzt ein Mann. Am Nebentisch ein anderer Mann – mittleren Alters, gross, vor sich eine angefangene Postkarte, auf den Knien die Cafékatze. Er macht Ersteren neugierig, und kurzerhand dichtet dieser ihm ein paar Leben an. Paul Ungewitter nennt er ihn und lässt ihn in Paris in fantastischen Variationen die unglaublichsten Dinge erleben.
In zauberhaften Szenen entwirft Ralf Schlatter ein zart hingetupftes, quasi impressionistisches Gemälde des spätsommerlichen Paris, verkettet Ereignisse, feiert das Schicksal, das Leben, die Menschlichkeit und den Zufall – und vor allem das Erzählen. Magie und Kraft der Geschichten sind am Ende nämlich viel grösser, als der Erzähler selbst es für möglich halten würde: Das letzte Leben dieses Paul Ungewitter überrascht alle – ihn am meisten.

(Limbus Verlag)

43'586 , Innsbruck, Limbus, 2022.
Muttertag , Innsbruck, Limbus, 2020.
Steingrubers Jahr , Innsbruck, Limbus, 2017.
Sagte Liesegang , Innsbruck, Limbus, 2013.
König der Welt , hrsg. von Martin Bundi, Zürich, Wolfbach, 2012.
Kultbuch Schweiz , mit Anna-Katharina Rickert, Köln, Komet-Verlag, 2009.
Verzettelt , Mit Gastgeschichten von Ruth Schweikert, Franz Hohler und Christoph Simon, Basel, Christoph Merian, 2008.
Federseel , Zürich, Kein & Aber, 2002.