Bettina Spoerri

Bettina Spoerri
© Matthias von Gunten

Bettina Spoerri wurde 1968 in Zürich geboren und wuchs in Basel auf. Sie studierte Literatur, Philosophie und Musikwissenschaft in Zürich, Berlin und Paris. Nach einem längeren Aufenthalt in Israel arbeitete sie als Dozentin, sowie als Literatur- und Filmkritikerin, u.a. für die NZZ. Als Literaturvermittlerin konzipiert sie literarische Veranstaltungsreihen und Ausstellungen. 2013 war sie Leiterin der Solothurner Literaturtage, ab Oktober 2013 leitet sie das Aargauer Literaturhaus Lenzburg. Bettina Spoerri lebt in Zürich. Nach Kurzgeschichten in Zeitschriften und der Uraufführung eines Theaterstücks ist Konzert für die Unerschrockenen ihr Romandebüt. 

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Bibliographie

Wien, Braumüller, 2020.

In Budapest abseits der Pfade erzählen die Autorin Bettina Spoerri und der Fotograf Miklós Klaus Rózsa vom pulsierenden Kulturleben der ungarischen Hauptstadt in seinen widersprüchlichen Facetten. Das «Paris des Ostens» mit seiner bewegten Geschichte von Donaumonarchie über deutsche Besatzung und sowjetische Herrschaft bis hin zu einer zunehmend fragilen Demokratie ist heute geprägt von starken Kontrasten. Neues im Alten und Altes in Neuem in Form von Umnutzung oder Neudefinition auf mehreren Ebenen gleichzeitig wirken im Budapest des frühen 21. Jahrhunderts, das allen widrigen Umständen zum Trotz boomt und ein reiches jüdisches Leben, neue Kultur- und Kunstzentren, zahllose Ausgeh- und Freizeitangebote und Orte für besondere Genussfreuden entwickelt hat.

(Buchpräsentation Braumüller Verlag)

Schwellenzeit , herausgegeben von Bettina Spoerri und Anne Wieser, Übersetzung von Ruth Gantert und Gabriela Zehnder , Zürich, Midas, 2020.
Zürich abseits der Pfade , Wien, Braumüller, 2019.
Herzvirus , Wien, Braumüller, 2016.
Konzert für die Unerschrockenen , Wien, Braumüller, 2013.