Dieter Forte wurde 1935 in Düsseldorf geboren. In der Nachfolge von Friedrich Dürrenmatt kam er 1970 als Hausautor an das Basler Theater. Dort arbeitete er mit Werner Düggelin und Hermann Beil zusammen. Dieter Forte lebte als freier Schriftsteller in Basel und verfasste neben Theaterstücken auch Hörspiele und Fernsehspiele und seit den 1990er Jahren Romane. Er starb in Basel am 22. April 2019.
Bibliographie
Ein Schriftsteller geht durch eine alte Bibliothek. Er will mehr wissen über die Anfänge des Menschen, über seinen Eintritt in die Welt und die Zeit. Wie war sein Weg von den frühen Höhlenmalereien bis zu den ersten Schriftzeichen? Wann entstanden die ersten Geschichten und aus den Geschichten die Erinnerung und aus der Erinnerung die Vergangenheit? Und wie sahen die ersten Städte aus, wie das fünftausend Jahre alte Uruk, das schon Bibliotheken aus Tontafeln kannte?
Dieter Fortes Buch steht am Ende eines lebenslangen Nachdenkens über den Menschen. Wo kommt er her? Was macht ihn aus? Was kann er wirklich über die Welt wissen? Es ist eine bewegende Beschwörung der Sprache, unserer größten Errungenschaft. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir die Welt.
(Buchpräsentation S. Fischer Verlag)