Jonas Lüscher

Jonas Lüscher

Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Nach einer Ausbildung als Primarschullehrer in Bern arbeitete er einige Jahre als Dramaturg und Stoffentwickler in der deutschen Filmindustrie. Anschliessend studierte er an der Hochschule für Philosophie in München. Seit Februar 2011 ist Jonas Lüscher als Doktorand an der Professur für Philosophie der ETH Zürich beschäftigt und schreibt an seinem Promotionsprojekt über die Bedeutung von Narrationen für die Beschreibung sozialer Komplexität vor dem Hintergrund von Richard Rortys Neo-Pragmatismus. Im Frühjahr 2013 veröffentlichte er sein literarisches Debüt Frühling der Barbaren.

Bibliographie

München, Hanser, 2025.

Ein algerischer Soldat gerät in den ersten deutschen Giftgasangriff, beschließt, einer müsse damit aufhören, steht auf und geht. Im Kairo der Zukunft beobachtet eine Stand-up-Comedian eine Androidin beim Lachen über ihre Witze. Ein böhmischer Weber wird durch einen automatisierten Webstuhl ersetzt, raubt einen Hammer und attackiert den Apparat. Wovon träumen wir Menschen des Kapitalismus, wovon unsere sich zunehmend gegen uns erhebenden Maschinen? Im einzigartigen Spiegelraum dieses Romans ist kein Konflikt vorbei und noch jede Geschichte möglich. Klug und irrsinnig, komisch und scharf erzählt Jonas Lüscher auf der Höhe seiner Kunst.

Hanser Verlag

Ins Erzählen flüchten , München, C.H. Beck, 2020.
Kraft , München, C.H. Beck, 2017.
Le Printemps des barbares , Übersetzung von Tatjana Marwinski , Paris, Autrement, 2015.
La primavera dei barbari , Übersetzung von Roberta Gado , Rovereto, Keller, 2015.
Frühling der Barbaren , München, C.H.Beck, 2013.