Jens Steiner

Jens Steiner
© Marc Wetli

Jens Steiner, geboren 1975 in Zürich als Sohn eines Schweizer Vaters und einer dänischen Mutter, studierte Germanistik, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Zürich und Genf. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer und Verlagslektor. Seine erster Roman, Hasenleben, wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2011 nominiert. 2012 erhielt Jens Steiner den Förderpreis der Schweizerischen Schillerstiftung. Für das Manuskript des zweiten Romans, Carambole, wurde er 2012 mit dem Preis «Das zweite Buch» der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung ausgezeichnet. 2013 wurde Carambole für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert und gewann den Schweizer Buchpreis. Jens Steiner lebt in Zürich.

www.jenssteiner.ch

Bibliographie

Hamburg, Hoffmann und Campe, 2024.

Als Sohn estnischer Auswanderer wächst Kristian im Basel der Nachkriegszeit auf und freundet sich mit dem Nachbarsjungen Mikkel an. Mikkel rotiert wie ein Kreisel durchs Leben und macht sich, kaum erwachsen, auf nach Dänemark, wo er sich einer Gruppe junger Künstler anschliesst. Und Kristian bald nachholt. Auch Kristian findet in Dänemark Inspiration für seine Bildhauerei. Aber dann schlägt Mikkel sein Leben aus den Fugen, indem er eine Affäre mit Kristians grosser Liebe Selma beginnt.
Die Wut jagt Kristian durch die Welt, bis ins ferne Patagonien, wo er neu anfangen kann. Erst viele Jahre später reist Kristian wieder zurück nach Europa und erhält einen mysteriösen Brief, der ihn auf die kleine Fähre nach Christansø schickt...

(Hoffmann und Campe)

Carambole , Übersetzung von Massimo Bonifazio , Asti, Scritturapura, 2020.
Ameisen unterm Brennglas , Zürich, Arche, 2020.
Lotta Barfuß und das meschuggene Haus , Ravensburg, Ravensburger, 2020.
Mein Leben als Hoffnungsträger , Zürich, Arche, 2017.
Carambole [en français] , Übersetzung von François Mathieu und Régine Mathieu , Paris, Piranha, 2014.
Supermänner , Basel, SRF / Christian Merian, 2014.
Carambole , Zürich, Dörlemann, 2013.
Hasenleben , Zürich, Dörlemann, 2011.