Ruth Schweikert, 1964 in Lörrach geboren, ist in Aarau aufgewachsen und lebte in Zürich. Sie erhielt 1994 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb das Bertelsmann-Stipendium. Weitere Stipendien und Auszeichnungen folgten, u.a. im Jahr 2016 der Solothurner Literaturpreis und der Zürcher Kunstpreis. Ruth Schweikert unterrichtete am Literaturinstitut Biel. Sie starb am 4. Juni 2023 in Zürich.
Bibliographie
Mit dem fulminanten Erzählband Erdnüsse. Totschlagen hat Ruth Schweikert 1994 die literarische Bühne betreten. Neben vier Romanen entstanden in der Folge auch viele Texte in unterschiedlichen Genres: Kolumnen, Vorträge, Erzählungen, Essays.
Dieses Buch vereinigt Texte aus drei Jahrzehnten. Manche verstreut publiziert, andere bisher unveröffentlicht. Der Bogen reicht von einer fiktiven Selbstrezension des Erstlings und einem abgelehnten Text für eine SP-Wahlkampfzeitung über Essays zu Psychiatrie und Literatur oder zur Kunst des Verpackens bis hin zu einer atheistischen Predigt.
Dazu kommen drei Texte von Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern: Adolf Muschg, der frühere Lehrer an der ETH, Katharina Hacker, die Kollegin auf Augenhöhe, und die Schriftstellerin und Bäuerin Noëmi Lerch, Arbeitspartnerin auf der letzten Strecke.
(Limmat Verlag)