Michèle Minelli, geboren 1968, ist Schriftstellerin und Filmschaffende, Koordinatorin der Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte in Meran, Vorstandsmitglied Deutschschweizer PEN-Zentrum. Seit 2000 hat sie sechs Sachbücher und sieben Romane geschrieben, die ins Französische, Chinesische und Albanische übersetzt wurden. Michelle Minelli lebt auf dem Iselisberg.
Bibliographie
Tekkie wächst mit viel Geld auf, das ihm aber auch nicht immer hilft. Liv hat einen Freund, den ausser ihr niemand sehen kann, Finns Gemütslage fühlt sich im Laufe der Zeit an wie ein harter Knoten, Samuele soll es als Erster in seiner Familie “schaffen” – 13 Jugendliche einer Schulklasse und ihre Überlegungen, was sie nach der Pflichtschule tun sollen. Im Wirbel exotischer Berufswünsche, konkreter Visionen, Ideen und Ideenlosigkeit spüren sie vor allem eines: Angst. Angst, es nicht zu schaffen oder es doch zu schaffen und sich vertan zu haben, den Eltern nicht zu genügen oder den eigenen Ansprüchen nicht. Ihr Lehrer begleitet sie, ihre Eltern mal mehr, mal weniger. Ob Freundschaft und Solidarität einen Ausweg bieten? Und wie können die Jugendlichen Stress und Kompensationsmechanismen bewältigen?
(Verlag Jungbrunnen)