Pascal Mercier (1944-2023)

Pascal Mercier (1944-2023)
© Yvonne Böhler

Pascal Mercier, mit bürgerlichem Namen Peter Bieri, wurde 1944 in Bern geboren. Er war an der Universität Heidelberg (1983–1990) und in Marburg (1990–1993) Professor für Philosophie. Von 1993 bis 2007 lehrte Peter Bieri an der FU Berlin Sprachphilosophie und Analytische Philosophie, dann verliess er den Lehrbetrieb. Er lebte in Berlin. Pascal Mercier starb am 27. Juni 2023.

Bibliographie

München, Hanser, 2020.

«Jetzt, da er wieder eine Zukunft hatte, wollte er verschwenderisch mit seiner Zeit umgehen.» – Der neue Roman von Pascal Mercier, dem Autor des Bestsellers Nachtzug nach Lissabon

Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann. Wieder ist Pascal Mercier ein philosophischer Roman gelungen, bewegend wie der Nachtzug nach Lissabon.

(Buchpräsentation Hanser Literaturverlag)

Léa , Übersetzung von Carole Nasser , Paris, M. Sell, 2010.
Partitura d'addio [Lea] , Übersetzung von Elena Broseghini , Milano, Mondadori, 2008.
L'Accordeur de pianos , Übersetzung von Nicole Casanova , Paris, M. Sell, 2008.
Lea , München, Hanser, 2007.
Treno di notte per Lisbona , Übersetzung von Elena Broseghini , Milano, Mondadori, 2006.
Train de nuit pour Lisbonne , Übersetzung von Nicole Casanova , Paris, M. Sell, 2006.
Nachtzug nach Lissabon , München, Hanser, 2004.
Der Klavierstimmer , München, Knaus, 1998.
Perlmanns Schweigen , München, Knaus, 1995.