Urs Mannhart

Urs Mannhart
© Yvonne Böhler

Urs Mannhart, 1975 in Rohrbach geboren, hat als Velokurier, Nachtwächter und Journalist in Bern gearbeitet. Er gehört mit Christoph Simon und Lorenz Langenegger zu den Mitgliedern der Literaturgruppe »Die Autören«. Er schreibt Romane und berichtete als Reporter aus Ungarn, Serbien, Kosovo, Rumänien, Russland, Weißrussland und der Ukraine. Der Autor, der auch in der Landwirtschaft tätig ist, lebt heute in La Chaux-de-Fonds.

Bibliographie

Zürich, Bilgerverlag, 2023.

In den (Berner Oberländer) Bergtälern – pro oder contra Luchs (Wolf etc) – werden erbitterte Fehden ausgetragen, die quer durch ganze Dörfer, Sippschaften, Familien gehen. Jäger und Schafhalter gegen Naturschützer und Stadtromantiker stehen als Prototypen für die verfeindeten Lager. Ein Wilderer schickt die vier abgehackten, blutigen Pfoten eines Luchses ans zuständige Bundesamt. Die Boulevardmedien heizen die Stimmung an. Julius Leen, dreadlockstragender Zivi im Luchsprojekt, gerät zwischen sämtliche Fronten. Nicht nur die Stumpen der Granitschädel rauchen. Eine unheilvolle Bierwette führt zu einem Wettjagen.

(Bilgerverlag)

Lentille. Aus dem Leben einer Kuh , Berlin, Matthes & Seitz (Reportagen), 2022.
Bergsteigen im Flachland , Zürich/Berlin, Secession, 2014.
Luchs , Zürich, Bilgerverlag, 2004.