Werner Lutz

Werner Lutz
© Yvonne Böhler

Werner Lutz wurde 1930 als fünftes Kind einer Seidenweber- und Kleinbauernfamilie geboren, in Wolfhalden (Kanton Appenzell AR). Nach der Ausbildung zum Grafiker in St. Gallen arbeitete er in Basel. Schon früh machte er sich selbständig, begann Gedichte zu schreiben und Bilder zu malen. Er erhielt u.a. den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1992), den Basler Literaturpreis (1996) und den Basler Lyrikpreis (2010). Werner Lutz ist am 17. Juli 2016 im Alter von 85 Jahren gestorben.

wernerlutz.ch

Bibliographie

Frauenfeld, Waldgut, 2014.

Neue Gedichte von Werner Lutz: Die Vorfreude aller Poesie-Fans ist groß und berechtigt. In den Ebenen meiner Tage folgt nicht ein wunderbares Gedicht dem andern, sondern: auf der Doppelseite steht rechts das Gedicht in Gedichtform und links die Variation oder Erweiterung in poetischer Prosa. Poesie in neuer Form, das ernsthafte, oft fröhliche Spiel mit Gedanken, Rhythmus, Sprache, Staunen, Entdecken. Wer erinnert sich nicht: Torkelgedanken burgunderfarben. Kussnester gut versteckt. Nervenunruh Bauchgewitter. Ein Schlafwärtsgeher. Dem Blühen nachhorchen. Und so weiter.

Treibgutzeilen , Frauenfeld, Waldgut, 2012.
Gräserstille Einfachheit , mit einem Naturselbstdruck von Brigitte Maria Widner, Meran, Offizin S., 2010.
Kussnester , mit vier Tuschezeichnungen von Werner Lutz, Frauenfeld, Waldgut, 2009.
Bleistiftgespinste , Frauenfeld, Waldgut, 2006.
Farbengetuschel , Nachw. von Markus Bundi, Frauenfeld, Waldgut, 2006.
Schattenhangschreiten , Frauenfeld, Im Waldgut, 2002.
Hügelzeiten , Frauenfeld, Im Waldgut, 2000.
Nelkenduftferkel , Frauenfeld, Im Waldgut, 1999.
Die Mauern sind unterwegs , Zürich, Ammann, 1996.
Flusstage, Wolkentage , Basel, Edition Lanz, 1988.
Ich brauche dieses Leben , Zürich, Suhrkamp, 1979.
Basler Texte Nr. 3 , mit Rainer Brambach und Hans Werthmüller, Basel, Pharos, 1970.
Gedichte und Prosatexte , Basel, Staatl. Literaturkredit-Kommission, 1967.