Hugo Loetscher wurde 1929 in Zürich geboren, wo er die Volksschule und das Gymnasium besuchte. In Zürich und Paris studierte er Politische Wissenschaften, Soziologie, Wirtschaftsgeschichte und Literatur. Er war Redaktor bei der Zeitschrift «du» und bei der «Weltwoche». Ab 1969 arbeitete er als freier Schriftsteller und Journalist. Hugo Loetscher starb 2009. Er erhielt u.a. den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis (1966) und den Grossen Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1992).
Bibliographie
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Jeroen Dewulf und Peter Erismann. Mit einem Bildteil,
Zürich,
Diogenes,
2024.
Hugo Loetscher war ein Schriftsteller, der «erfahren wollte, was mir als Welt zugefallen war». Von der Schweiz aus brach er in alle Himmelsrichtungen auf, oft im Auftrag von Zeitungen und Magazinen, für die er kenntnis- und geistreiche, literarisch funkelnde Essays und Reportagen schrieb. Loetschers Blick für die Gleichzeitigkeiten und Mischformen einer globalisierten Welt ist ungemein modern, sein Stil immer originell und überraschend. Dieser Band ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, um einen der großen Schweizer Autoren und Publizisten neu- oder wiederzuentdecken.
(Diogenes Verlag)
Le Catastrophiste [Der Katastrophiker]
,
Übersetzung von Ann-Kathrin Graf ,
La Chaux-de-Fonds,
Les Éditions de la rue du Coq,
2003.
La Mouche et la soupe et 33 autres animaux dans 33 autres situations
,
Übersetzung von Jean-Claude Capèle ,
Paris,
Fayard,
1995.