Rolf Lappert

Rolf Lappert

Rolf Lappert wurde 1958 in Zürich geboren. Bereits mit achtzehn Jahren begann der gelernte Grafiker zu schreiben und veröffentlichte 1981 sein erstes Buch. Zwischen 1996 und 2004 arbeitete er als Drehbuchautor. Nach Jahren in Irland ist er 2011 in die Schweiz zurückgekehrt. Rolf Lappert hat für seinen Roman Nach Hause schwimmen den Schweizer Buchpreis bekommen.

Bibliographie

München, Hanser, 2020.

Rolf Lapperts großer Roman über Freundschaft, Verlust und den Trost der Erinnerung.

Eine Aussteiger-Kommune auf dem Land, 1980: Die Behörden entdecken vier Kinder, die versteckt vor der Welt aufgewachsen sind. Ihre Schicksale werden auf Schlagzeilen reduziert, doch Frida, Ringo, Leander und Linus sind vor allem Menschen mit eigenen Geschichten. Aus der Isolation in die Wirklichkeit geworfen, blicken sie staunend um sich. Und leben die unterschiedlichsten Leben an zahllosen Orten: In Pflegefamilien und Internaten, auf Inseln und Bergen, als Hassende und Liebende. Wie finden sich Verlorene in der Welt zurecht? In seinem ganz eigenen zärtlich-lakonischen Ton erzählt Rolf Lappert in diesem großen Roman wie man sich von seiner Kindheit entfernt, ohne sie jemals hinter sich zu lassen.

(Buchpräsentation Hanser Literaturverlag)

Über den Winter , München, Hanser, 2015.
Pampa Blues , München, Hanser, 2012.
Nuotando verso casa , Übersetzung von Riccardo Cravero , Padova, Meridiano Zero, 2011.
Auf den Inseln des letzten Lichts , München, Hanser, 2010.
Nach Hause schwimmen , München, Hanser, 2008.
Le Chant des perdants , Übersetzung von Catherine Englert , Lausanne, Age d'homme, 2001.
Die Gesänge der Verlierer , Zürich, Nagel & Kimche, 1995.
Der Himmel der perfekten Poeten , Zürich, Nagel & Kimche, 1994.
Im Blickfeld des Schwimmers , Basel, Nachtmaschine, 1986.
Passer , Basel, Nachtmaschine, 1984.
Folgende Tage , Basel, Nachtmaschine, 1982.
Die Erotik der Hotelzimmer , Basel, Nachtmaschine, 1982.