Christina Viragh wurde 1953 in Budapest geboren. 1960 wanderte sie mit ihrer Familie in die Schweiz aus. Sie wuchs in Luzern auf und studierte Philosophie, Französische und Deutsche Literatur in Fribourg und Lausanne. Die Autorin ist Übersetzerin aus dem Französischen, Englischen und Ungarischen (u.a. Werke von Péter Nádas, Imre Kertész und Sándor Márai). Christina Viragh lebt in Rom. Für ihre Übersetzung der Parallelgeschichten von Péter Nádas erhielt sie 2012 den europäischen Übersetzerpreis, den Preis der Leipziger Buchmesse und den Literatur- und Übersetzungspreis «Brücke Berlin».
Bibliographie
Zwei, die in den achtziger Jahren jung sind, stehen auf einer Lichtung in den Bergen von Tolfa nördlich von Rom. Horst hofft, hier im Herzen des Etruskerlands Artefakte auszugraben und sich mit dem Erlös die Freiheit zu erkaufen. Marius hat eine glänzende akademische Karriere vor sich und macht hier nur aus Lust am Spiel mit. Der Dritte im Bund, Alfred, ist an diesem heissen Augustmontag nur in einem Traum präsent, der aber für alle drei sehr reale Konsequenzen haben wird. So wie überhaupt jener Tag für sie und eine Reihe weiterer Protagonisten. Am Ende schließt sich der Kreis, auf dem sich die Geschichte durch die Monate eines Jahrs bewegt, an einem Mittwoch auf überraschende Art.
Montag bis Mittwoch führt an verschiedene Schauplätze, Rom, Zürich, eine kleine Stadt in Oberfranken, wobei Christina Viragh die Fäden menschlicher Beziehungen und Schicksale über Zeiten und Distanzen hinweg zu einem lebendigen Teppich verknüpft.