Valère Novarina, né en 1947 à Chêne-Bougeries (GE) est un dramaturge, metteur en scène, peintre et photographe franco-suisse. Il a, parmi d'autres prestigieuses distinctions, reçu le Grand Prix du Théâtre de l’Académie française en 2007 et le Prix de Littérature Francophone Jean Arp pour l'ensemble de son œuvre en 2012. Son oeuvre visuelle a en outre donné lieu à plusieurs expositions.
Bibliographie
Ein Mann tritt auf, ruft achthundertsiebenundzwanzig stumme Augenpaare an, hört auf die Gräser, spricht zu den Felsen. Er stellt fünf Fragen, singt sieben Lieder, wirft vier Kiesel in die Luft, die nicht mehr herunterfallen. Er schreibt Wörter in die Luft und spricht mit Gott, ohne zu wissen, ob es ihn gibt. Der Dramenarbeiter ruft auf einem Viehmarkt eintausendfünfhundertsechzig Spitznamen von Gebirglern und sagt alles, was sie tun. Valère Novarina ist für die französische Sprache, was die Quantenphysik für die Wissenschaft ist. Seine Art, den Boden der Worte auszuhöhlen, die Sätze umzulenken, das Denken freizusetzen, schafft eine Musikalität der Sprache, die die Sinne öffnet und aus der sich unvorhersehbare Perspektiven öffnen. Immer überraschend, weil stets erfindungsreich, zugleich unbändig und voller Tragik, metaphysisch und burlesk.