Felix Uhlmann ist 1969 in Basel geboren und hat in Basel, Lausanne und Cambridge (US) Rechtswissenschaften studiert. Seit 2006 ist er Professor für Staats- und Verwaltungsrecht und Rechtsetzungslehre an der Universität Zürich. Daneben ist er in verschiedenen Kulturinstitutionen engagiert und hat zu Fragen der Kunstfreiheit und der Kulturförderung publiziert. Er ist Präsident der Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel. Zudem hat er den Runden Tisch zur Evaluation der Provenienzforschung der Sammlung Bührle geleitet. Felix Uhlmann lebt mit seiner Familie in Basel.
Bibliographie
Ein Mann baut Getriebe. Er wird verhaftet und in ein Lager geführt, weil er der falschen Volksgruppe angehört und am falschen Ort geblieben ist. Er denkt über sein Leben nach. Er denkt über seine Beziehungen nach. Er denkt an einen Ausbruch. Er geht seinen Weg und hält Kurs.
Felix Uhlmann beschreibt in seiner Erzählung ein Niemandsland des Hasses und der Gewalt. Der Versehrtheit, aber auch der Liebe. In gnadenloser Konsequenz geht der Namenlose vorwärts. Er stellt keine Fragen, fügt sich den Befehlen mit allen Konsequenzen. Er kennt nichts anderes. Und trotzdem spürt er, dass das bisherige Leben nicht alles gewesen sein konnte. Gleichzeitig weiss er, dass es für vieles zu spät ist.
«Uhlmanns nüchterne, kompakte und bis zuletzt spannende Schilderung des Geschehens konfrontiert uns mit schauerlichen Abgründen und existenziellen Fragen.»
Dagmar Brunner, Kulturjournalistin