Elisabeth Bronfen

Elisabeth Bronfen
© Ayşe Yavaş

Elisabeth Bronfen, geboren 1958 in München, lebt in ­Zürich. Sie ist emeritierte Professorin, Kultur­wissenschaftlerin an der Uni­versität Zürich und an der New York University und arbeitet in den Bereichen Literatur, ­visuelle Kultur und Gender Studies. Die Autorin hat zahlreiche Publikationen verfasst, u.a. zu weiblichen Todesdarstellungen, zur Kulturgeschichte der Nacht, zu Krieg im Hollywood-Kino, zur Serialität in Shakespeares Dramen, sowie ein Kochbuch.

Bibliographie

Zürich, Limmat, 2023.

Fünfzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs stirbt der ­jüdisch-amerikanische Veteran George Bromfield auf verdächtige Weise in einem Krankenhaus in New York. Kann es sein, dass seine zweite Ehefrau seinen Tod ­beschleunigt hat? Beim Versuch, die mysteriösen Todesumstände aufzudecken, graben seine Tochter Eva und ihr Bruder Max immer tiefer in der geheimnisum­wo­be­nen Vergangenheit ihres Vaters. In München und New York gehen die Geschwister auf Spurensuche, um herauszufinden, warum ihr Vater nach Kriegsende nach Bayern zurückgekehrt ist und wie das mit seiner Freundschaft mit einem Porträtmaler und Nazikolla­borateur zusammenhängt.
Gekonnt verbindet ­Elisabeth Bronfen eine Spionagegeschichte mit einem Familiendrama und stellt dabei das Nachwirken einer Kultur der Geheimhaltung dar, wie sie für die Nachkriegszeit ab 1945 prägend war.

(Limmat Verlag)