Marc Lustenberger, geboren 1969 in Luzern, war während 14 Jahren als Journalist tätig. Mehrere seiner Reportagen und Porträts wurden mit Journalistenpreisen ausgezeichnet. Er arbeitete unter anderem als Korrespondent für verschiedene Schweizer Zeitungen in Spanien und Nordafrika. Seit 2008 führt er in Luzern die Kommunikationsagentur media-work und war als Lokalpolitiker tätig. Sein Debütroman Panama basiert auf einer seiner früheren Reisen durch Mittel- und Südamerika.
Bibliographie
Konrad Steiner, aus gutbürgerlichem Hause stammend, frönt Mitte der 1990er-Jahre der Partykultur in der Zürcher Techno-Szene, wo sein geregeltes Leben langsam aus den Fugen gerät. Auf einem Roadtrip durch Mittelamerika sucht er den Verstrickungen zu entkommen und neue Perspektiven zu gewinnen. Aber die Dämonen verfolgen ihn. Steiner will weiter in den Süden und kommt bei allen guten Erlebnissen doch nie richtig vom Fleck. In einem zerfallenen Kolonialhotel in Panama City erkrankt er an Malaria und schlingert immer tiefer in existenzielle Nöte, bis sich die Schlinge zuzieht.
Dieses Buch packt mit der Plausibilität und Unerbittlichkeit, wie der Autor die Geschichte vorantreibt, die einen bis zur letzten Sekunde auf Spannung hält, hoffen lässt und am Ende tief berührt. Um nicht zu sagen erschüttert.
(Edition Königstuhl)