Franziska Laur

Franziska Laur wurde 1956 in Brugg, geboren. Sie absolvierte die Neue Sprach- und Handelsschule (NSH) in Basel. Nach längeren Auslandaufenthalten in London und Sardinien kehrte sie zurück nach Basel und war freie Journalistin für Weltwoche, Aargauer Zeitung, Basler Zeitung. Ab 1989 war sie Regional-Berichterstatterin für die Basler Zeitung, ab 2012 unter anderem Politberichterstattung aus dem Basler Grossen Rat. Seit 2020 im Halbruhestand, schreibt sie als freie Mitarbeiterin weiterhin für die BaZ. Die fünffache Mutter lebt in Rheinfelden.

Bibliographie

Basel, Zytglogge, 2022.

Franziska Laur erzählt das Leben von vier Generationen einer Familiendynastie. Ihrer eigenen Familie, die ein Stück Schweizer Zeitgeschichte geprägt hat. Das Buch handelt von in Traditionen gefangenen Patriarchen und von in ihrer Verlorenheit einsamen Nachkommen. Von ihrem Urgrossvater Ernst Laur, dem «Bauerngeneral», der seine Männer in den Kampf gegen die streikenden Arbeiter sandte, ihrem Grossvater Rudolf «Ruedi» Laur-Belart, dem Hüter des Silberschatzes von Augusta Raurica, ihrem mit seinem Leben hadernden Vater Arnold Laur, der im Mittelpunkt dieser Familiengeschichte steht, und ihren beiden Brüdern, die in den 68er-Jahren zu politischen Ikonen wurden und dabei starben.
Es ist eine nahezu «buddenbrooksche» Familiensaga, die durch ein Jahrhundert Schweizer Geschichte führt: vom Aufstieg der Bauern während des ersten Weltkriegs, von der Niederschlagung des Generalstreiks, über den Zweiten Weltkrieg, als General Guisan in Basel weilte und Bomben einschlugen, bis hin zum Aufkommen von Industrie und allgemeinem Wohlstand und dem Niedergang der Familie.

(Zytglogge)