Ernst Burren wurde 1944 in Oberdorf bei Solothurn geboren, wo er heute noch lebt. Nach 39 Jahren Unterrichtstätigkeit als Primarlehrer widmet er sich nun ganz dem Schreiben. Sein Werk umfasst Gedichte, Prosa und Theaterstücke im Leberberger Dialekt. Der Autor wurde u.a. mit dem Deutschen Hörspielpreis und dem Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet. 2017 erhielt er für Dr Chlaueputzer trinkt nume Orangschina (Cosmos) einen Schweizer Literaturpreis.
Bibliographie
Muri b. Bern,
Cosmos,
2022.
«Wies haut eso geit im Läbe, mängisch hani s Gfüeu, i heigi, trotzdäm dass i vüu gschaffet ha, nüt erreicht, wie dä aut Ma bim Hemingway, wo kei Fisch het gfange.»
Ernst Burrens Figuren sinnieren über ihr Leben oder sitzen vor dem Fernseher, versuchen, ihre Ängste loszuwerden und der Einsamkeit zu entfliehen, freuen sich über Komplimente: «Mir het es Läbe lang niemer gseit, i heigi schöni Ouge» oder auf das, was nach dem Tod kommt: «I bi überzügt, dass i im nöchschte Läbe im zentrale Mittufäud vom FC Barcelona e gfiirete Schtar bi, so wie jetze dr Messi».
(Cosmos Verlag)
In pe o seta džo
,
disegni: Hanni Koller,
Übersetzung von Elio Solari ,
Lucerna,
Al Mül Rinasü,
1987.