Elsbeth Maag wurde 1944 in Grabs geboren und wuchs in Buchs auf, wo sie lebt. Die Lyrikerin wurde 2001 mit dem Anerkennungspreis der Arbeitsgemeinschaft Rheintal-Werdenberg und 2004 mit dem Feldkircher Lyrikpreis ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit Musikern entstanden mehrere vertonte Gedichtzyklen, etwa 1997 Novembrig gemeinsam mit dem Komponisten Peter Roth.
Bibliographie
69 Terzette, geschrieben im coronageprägten Frühling und Sommer 2020. Schreibzeit. Ohne Zwang, ohne Absicht. Eintauchen in eine andere Welt. Hören, sehen, vermuten, spüren. Ein Tropfen Wasser sein, ein Kieselstein, ein Zweig, ein Grashalm, Krümel Erde. Wochenlang. Eine bereichernde Zeit. Trotz oder dank Corona. (Elsbeth Maag)
69 Terzette von Elsbeth Maag währen der störrischen Zeit der Corona vom Deutschen in mein Idiom der Surselva übertragen zu dürfen, hat mir jeden Tag ein Stück Sonnenschein oder Mondlicht ins Haus gebracht. Die Entdeckung, dass Elsbeth Maag mit knappsten Sprachelementen in drei Zeilen frappante Naturbilder kreiert, und dass diese auch ins Romanische übertragen viele Träume auslösen, ist einzigartig. (Valentin Vinzenz)